Die SPD soll sich dafür einsetzen, dass der Glücksspielstaatsvertrag dahingehend geändert wird, dass Werbung für Sportwetten generell verboten wird. Vorbild sollte die Initiative des bremischen Innensenators Ulrich Mäurer sein.
Nachdem vor zwei Jahren auf der LDK bereits ein generelles Verbot der Werbung für Glücksspiel befürwortet wurde – leider ohne Erfolg auf dem Landesparteitag – sollte zunächst zumindest die aggressivste Form der Werbung verboten werden. Die Mehrzahl der Teams in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga werden von Sportwettanbietern gesponsort. Auch der DFB und Deutsche Fußballliga (DFL) bieten solchen Anbietern eine Werbefläche. Dabei sind in Deutschland ungefähr eine halbe Million Menschen von einem problematischen oder suchtartigen Glücksspielverhalten betroffen.
Die SPD soll sich dafür einsetzen, dass der Glücksspielstaatsvertrag dahingehend geändert wird, dass Werbung für Sportwetten generell verboten wird. Vorbild sollte die Initiative des bremischen Innensenators Ulrich Mäurer sein.